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Das Themengebiet der Versicherungen gestaltet sich äußerst weitläufig und scheint mitunter sehr unübersichtlich. Der Verbraucher muss sich gefühlte Ewigkeiten durch Verträge, Klauseln und Fragen quälen, bis schlussendlich ein Abschluss erfolgen kann. Ähnlich verhält es sich freilich bei einer Hausratversicherung, auch bekannt als Wohngebäudeversicherung. Wie der Name der Versicherung bereits verraten mag, gilt es hierbei den Hausrat angemessen versichern zu können. Hier soll darauf eingegangen werden, worauf bei einer Antragsstellung zu achten wäre.

So sollte zu Anfang festgehalten werden, dass ein Antrag schlicht eine Willenserklärung darstellt. Hier werden Fragen zum Tarif, den Prämien oder etwa der Bindefrist beantwortet. Hiermit signalisiert der Verbraucher Interesse an der jeweiligen Versicherung. An dieser Stelle gilt es, den Antrag gewissenhaft auszufüllen, da der Antragssteller für den Inhalt des jeweiligen Antrags verantwortlich ist. Sollte dieses Formular fehlerhaft ausgefüllt sein, so besteht freilich die Möglichkeit seitens der Versicherung, dieses abzulehnen. Allerdings muss in jedem Falle eine Begründung der Ablehnung erfolgen, so dass der Verbraucher eventuelle Fehler berichtigen kann.

Anschließend darf der Prozess jedoch nicht als abgeschlossen betrachtet werden. Sollte der Idealfall eingetreten sein, so dass eine Annahme der Versicherung vorhanden ist, versendet wiederum die Versicherung ein Schriftstück. Dieses wird als Versicherungsschein bezeichnet. Anschließend ergibt sich eine Bindefrist, die sich zumeist über sechs Wochen erstreckt. In dieser Zeitspanne besteht wiederum für den potentiell Versicherten die Möglichkeit die Entscheidung zu überdenken, jedoch kann keine Kündigung ausgesprochen werden.

Ist die Bindefrist abgelaufen, so besteht nun für den Verbraucher die Möglichkeit eine Annahmeerklärung zu unterzeichnen. Erst anschließend kann der Prozess als abgeschlossen betrachtet werden. Weitere Komplikationen können sich in der Höhe der Versicherungssumme ergeben. Hier gilt es eine Unterversicherung zu vermeiden, was bedeutet, dass im Falle eines umfassenden Schadens nur anteilig ersetzt werden kann. Dies gilt es mit der jeweiligen Versicherung zu klären. Die Höhe der Summe hängt von verschiedenen Faktoren, wie etwa Einrichtung oder Wohngegend, ab.
Bild: Matthias Preisinger / pixelio.de

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