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Wer eine Versicherung, egal welcher Art, abschließt, muss meist im Vorfeld einige Daten angeben, sodass die jeweilige Versicherung einen Eindruck von dem zukünftigen Versicherungsnehmer bekommt. Abhängig von der Art der Versicherung, kann das Versicherungsunternehmen in manchen Bereichen sogenannte Risikozuschläge einfordern, um das Verhältnis zu anderen Versicherungsnehmern, deren Zahlungen und potentiellen Forderungen auszugleichen. Dies ist etwa bei Autoversicherungen allgemein bekannt und die übliche Vorgehensweise, wenn etwa der Fahrzeuginhaber sehr jung ist und den Führerschein erst vor kurzem erhalten hat, wobei hier auch das Geschlecht noch eine Rolle spielen kann. Denn in der Regel müssen jene Versicherungsnehmer höhere Beträge zahlen, die männlich und in einem bestimmten Alter sind sowie ein Auto mit hoher Leistung fahren. Doch auch bei anderen Versicherungen ist ein Risikozuschlag möglich.

Versicherungen individuell abgestimmt
Die Krankenversicherung und auch Unfallversicherung können in ihrer Höhe durchaus von den Lebensgewohnheiten und Tätigkeiten der Versicherungsnehmer bestimmt werden. So leisten Extremsportler, welche sich bei der Ausübung ihrer Hobbys einem erhöhten Verletzungsrisiko aussetzen, meist höhere Zahlungen als Versicherungsnehmer, die diese Hobbies nicht ausüben. Auch die Unfallversicherung gestaltet sich nach diesen Vorgaben. Und auch für manche Berufsgruppen, wie etwa Handwerker und Bauarbeiter in verschiedenen Bereichen, gilt ein erhöhtes Risiko, was sich in einer entsprechend gestalteten Versicherungszahlung niederschlagen kann. Aber auch die Höhe einer Haushaltsversicherung kann sich nach der Lage der Immobilie und die dadurch vorhandenen Risikofaktoren wie etwa Hochwasser oder Erdrutsch gestalten. Um vor dem Abschluss einer Versicherung die eigene Situation besser einschätzen zu können, empfiehlt sich daher eine Recherche zu diesem Thema.

Bild: Oliver Haja / pixelio.de

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